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Beim Lesen eines Artikels über das kommende Computerspiel LEGO Worlds, ist mir aufgefallen, daß auch hier eine Welt quasi aus dem Nichts geschaffen werden kann.
Ähnlich wie bei Minecraft. Obwohl bei Minecraft schon beeindruckende Objekte geschaffen wurden, hat es mich nie sonderlich gereizt. Ich empfand es als Zeitverschwendung, weil man nichts reelles schaffen tut.
Aber beim Nachdenken über Dinge aus dem Nichts, fiel mir ein, daß schon seit Jahren die Möglichkeiten von programmierbarer Materie erforscht werden.

Nano-teilchen, die per Software-Befehl ihre Form ändern können. Im Science Fiction Genre ist das schon lange bekannt. Effekte, wie Wände, die sich plötzlich auflösen und den Zugang zu einem Raumschiff freigeben. Oder Autos, die ihre Form dem befahrenen Gelände anpassen können.
Kurzum, wenn ich solche Objekte konstruieren will, brauche ich ein Werkzeug. Systeme, wie Minecraft, oder LEGO Worlds könnten den Weg ebnen für die Baumeister der Zukunft.

Eine tolle Vorstellung für mich: Ich konstruiere mir mein Eigenheim nach dem Bauklötzchenprinzip und aus einer Art „Pudding“ entsteht das Haus von ganz alleine, in nie vorher dagewesener Geschwindigkeit. Und wenn sich dann das eine oder andere Detail als unglücklich herausstellt, wird es per Softwarebefehl korrigiert.
Oder wenn ich später noch einen Raum zusätzlich anbauen will, kein Problem: Am Computer entwerfen, den benötigten „Pudding“ dazu, fertig. 


Klingt wunderbar. Ich denke eine Einschränkung werden dabei natürlich gewachsene Materialien sein, wie Holz, Leder etc.. Jedoch, holzähnliche Stoffe gibt es beispielsweise ja schon. Vielleicht müssen wir diese Stoffe nicht nachmachen? Vielleicht enstehen so dann Häuser, aus einem neuen, heute noch unbekannten Kunststoff, der Holz, Stein und Stahl ersetzen kann? Wer weiß?

Letztlich könnte die programmierbare Materie dann die Grenze von realer und virtueller Welt verschwinden lassen. Ich sehe ein Ding, das mir gefällt, kopiere es, womit auch immer, und erschaffe eine Kopie für mich. Schon jetzt gibt es eine stark wachsende Gemeinschaft von „Makern“, die mithilfe von 3D-Druckern Dinge reproduzieren oder Prototypen erschaffen. Ich vermute diese werden dann wohl auch die ersten sein, die programmierbare Materie anwenden.
In diesem Sinne ist meine Idee von der Kombination von virtueller LEGO- oder Minecraftwelt und Erforschung von programmierbarer Materie doch naheliegend, oder?

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