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Es sieht so aus. Nicht so laut und spektakulär wie damals bei der industriellen Revolution, sondern eher leise und schleichend.

Mit den ersten Automaten fing es wohl an. Heute sind sie bereits verschwunden, die Wiegeautomaten auf den Bahnhöfen. Für ein oder zwei Groschen konnte man sich wiegen lassen. Dafür gibt es die bekanntetesten Automaten heute noch, die Fahrkartenautomaten! Es folgten auch bald die Ticketautomaten für Parkplätze und -häuser. Oder vollautomatische Autowaschstraßen. Mit der Digitalisierung und dem Internet folgten intelligentere Automaten. Der Geldautomat ist so ein Beispiel. Er kann auch immer mehr als nur Bargeld ausgeben. Bahnhofschließfacher haben inzwischen elektronische Zeitschlösser.

Mit dem Einzug der Smartphones kamen auch die vielen kleinen Helferlein „Apps“ genannt. Mit denen kam man Waren aller Art bestellen, Wetterberichte lesen, e-Mails lesen und schreiben, sich mit Social Media Portalen verbinden, Bilder und Videos übers Internet verschicken. Mitunter sogar beim Filmen (livestreaming), Plätze im Restaurant reservieren, elektronische Bücher lesen, Internetseiten besuchen, Barcodes lesen...

Diese Entwicklung hört aber noch lange nicht auf. Alles was man in einfache Tätigkeiten zerlegen kann, kann von Computern erledigt werden. Was bleibt sind die komplexeren Tätigkeiten für uns Menschen. Siehe  Gadget von Jaron Lanier, 2012

So ähnlich sieht das auch Gunter Dueck. Er beschreibt u.a. welcher Typus Mensch in den nächsten Jahrzehnten gefragt sein wird*. Er sieht die einzige Chance der drohenden Massenarbeitslosigkeit zu entkommen in der Bildung. „Jeder soll studieren!“

 Richard David Precht kommt zu einem ähnlichen Schluß:

Wenn die Autos, LKW, Busse und Züge bald autonom fahren, muß ja Jemand diese konstruieren und den Betrieb später überwachen.

Bei der Konstruktion werden hochgradig geschulte Fachleute gebraucht, aber auch bei der Überwachung? Ich denke schon, die Systeme werden ja auch immer komplexer. Vielmehr Prozesse als Heute werden dann zusammenhängen. Eine einfache, dreijährige Lehre wird da wohl nicht reichen...

Ich jedensfalls habe beschlossen mein Fachabi in der Abendschule zu machen. Schließlich habe ich noch ein paar Jahre zu meiner Rente. Und die will ich so gut wie möglich gestalten. Mich dabei auch entfalten können(Studium?) Ich bin schließlich ein Idealist. Jedenfalls laut einem Test auf keirsey.com. Stichwort: Temperament Sorter II 

Der Test geht nur über ein paar Minuten und ist in verschiedenen Sprachen durchführbar.

ACHTUNG: Nur der Mini-Report ist kostenlos

Gefunden im Buch E-Man von Gunter Dueck, 2001, Springer

*) Aufbrechen, Gunter Dueck, 2010, Eichborn

 

 

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Kommentare   

0 #1 Olaf Ventzke 2015-09-16 09:31
Ein kleiner Test der BBC um herauszufinden, ob mein Job Zukunft hat: In Englisch!

http://www.bbc.com/news/technology-34066941
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