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Millionen Nutzer denken Facebook ist das Internet.  Das ist zumindest das Fazit eines Artikels auf examiner.com. Studien zufolge lebt der Großteil dieser Nutzer in Südostasien, Afrika und Südamerika.

Jetzt habe ich mich gefragt: Wie kommt das?

Es sind sogenannte Entwicklungs- und Schwellenländer.  Untersucht wurde das Nutzungsverhalten in Indonesien und Nigeria (Geopoll), Brasilien und Indien (Jana) und USA (SurveyMonkey).

Während in den USA ca 5% der Nutzer glauben Facebook wäre das Internet, sind es in Nigeria ca. 65%. In Indonesien sind es noch 29%.

Auf qz.com geht der Autor etwas weiter. So wie ich es verstanden habe, existiert für viele der Nutzer in Südostasien das Internet nicht, so wie wir es kennen. Viele folgen nicht mal links raus aus Facebook.
Warum? 

Manche Nutzer haben aufgrund ihrers Nutzungsvertrages nur Facebook auf ihrem Gerät. Stichwort: internet.org

In Indien, beispielsweise, kostet ein Nur-Facebook-Vertrag $2,50/Jahr. Ein "normaler" Daten-Vertrag $10/Jahr. Quelle: qz.com

Kein Wunder also. Was der Mensch nicht kennt, vermisst er nicht.

Die Webseite examiner.com findet es alarmierend, was für ein Menschenschlag da die nächste Generation bildet. Ich sehe das nicht ganz so dramatischs. Ich denke die Menschen dort wollen in erster Linie kommunizieren. Und dafür bietet Facebook wohl die beste Plattform. Was ist aber wenn immer mehr Nutzer dort "mehr" wollen? Was ist wenn nicht? Letzteres klingt für mich viel schlimmer. Das kann durchaus passieren, denn immer mehr Unternehmen und Institutionen engagieren sich auf Facebook. Sicherlich aus der Überlegung heraus, daß sie es müssen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Naja, zumindest für die Entwicklungsländer trifft das ja wirklich zu.

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