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Wolkenbild

Was tun, wenn das Zuhause in Trümmern liegt? Nach einem Erdbeben, einer Überflutung, einem Sturmschaden, Krieg etc. Wenn der Platz für eine Behelfshütte nicht reicht? Bisher müssen die Menschen dann mit ihrem restlichen Hab und Gut in ein Lager umziehen. Welches oft weit entfernt vom ursprünglichen Wohnort liegt. In einer fremden Umgebung, alles ist beengt, keine Privatspähre und das für lange Zeit!

 Die Idee: Pack die Menschen in Fesselballons, vor Ort, oder zumindest in der Nähe! Der Name: Cloud City!

In zirka einer Stunde soll das ganze fertig aufgestellt sein. Per Seilwinde kann die Schwebhöhe eingestellt werden. Es ist also ein leichter Einstieg möglich. Im Innern befindet sich eine komplette Wohnung. Räumlich ähnlich beengt, wie eine Flüchtlingswohnung in einem Container. Der Platz soll aber für bis zu vier Personen reichen. Ein großer Vorteil ist aber die Privatsphäre.

Weiterer Vorteil: Man wohnt weiterhin in der gewohnten Nachbarschaft. Das Suchen nach dem restlichen Hab und Gut wird erleichtert. Die Menschen können aktiv bei dem Wiederaufbau ihres Dorfes oder Stadtviertels helfen.

Weniger optimal wird, meiner Meinung nach, das Schaukeln im Wind sein. Das Teil ist ständig in Bewegung. Damit kann nicht jeder umgehen.

Auch möchten nicht alle Menschen morgentlich in einer Trümmerlandschaft aufwachen. Und dann ist da noch der Kostenrahmen. Dieser wird von den Erfindern vom New Yorker Clouds Architecture Office, ex Studio Lindfors, nicht angegeben. Es ist halt erstmal nur eine Idee. Sie stammt schon aus dem Jahre 2008.

Ich finde die Idee großartig! Jedoch weniger für Katastrophenopfer. Ich denke sowas könnte gut als schnell eingerichteter Beobachtungsposten in Krisengebieten funktionieren. Oder als kleine Bar in der Stadt, am Strand, oder als Erlebnishotelzimmer.
Eine interessante Möglichkeit finde ich das Loslösen vom Boden. Dann wird daraus ein freifliegender Ballon. Da wo es einem gefällt, oder erforderlich wird, läßt man sich wieder nieder. Mit einem kleinen Propeller (Flautenschieber) kann man sogar etwas manövrieren. Vielleicht von Zeltplatz zu Zeltplatz? Es muß ja Wasser getankt werden und das Abwasser muß ja auch irgendwo hin. Das klingt schon mehr nach Luftschiff, ist es aber nicht. Ich vergleiche das eher mit einem Wohnwagen. Dieser muß auch von Zeltplatz zu Zeltplatz gezogen werden. Nur das in diesem Fall kein Auto zieht, sondern vielleicht ein echtes Luftschiff?

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