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In einem Artikel im PM-Heft 04/2015, wird ein Haus vorgestellt, daß den oft vorkommenden Buschbränden in Australien trotzen soll. (H House)
Der australische Architekt Ian Weir hat es zusammen mit Experten entworfen und gebaut.
 


Diesen Baustil nennt er „Bushfire Responsive“. Es besteht im Kern aus einem Gerüst aus metallummantelten Holzständern.
Auch die Jalusien sind aus Metall. Es gibt an den Aussenseiten keine leicht brennbaren Materialien.
Eine schöne Idee, finde ich. Die Vorstellung, das Ferienhäuschen übersteht einen Buschbrand hat was.
Einen Schritt weiter geht er mit dem „Nornalup House“. Das besteht vorwiegend aus Stahl und Beton. Hervorstehende Wand-/Dachverkleidungen fehlen gänzlich.
Auch dieses ist als Wochenend- oder Ferienhaus konzipiert. Ich denke mal mit der richtigen Infrastruktur läßt es sich dort auch dauerhaft aushalten.
Was die Frage aufwirft, ob der Mensch darin sicher vor dem Feuer ist?
Auf der Webseite kann ich hierzu keine Ausführungen entdecken. Jedoch im PM-Artikel steht daß das Bad als Schutzraum konzipiert ist. In diesem Sinne aber ohne Fenster.
Es gibt schlimmeres.
In unseren Breiten sind Buschfeuer zum Glück eher selten, ebenso große Waldbrände. Und dennoch kann ich mir solche Häuser gut für Waldhütten vorstellen.
Für Forschungseinrichtungen im Wald aber auch als reine Schutzhütten ergibt eine Feuerfeste Bauausführung Sinn.
Fehlen nur noch Hersteller, die das in vertretbarem Kostenrahmen umsetzen. Wobei, gehen dafür nicht auch alte Schiffscontainer? Also die aus Stahl meine ich.
Wohnen im Container? Das ist wieder ein Thema für sich...

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